Gilla Cardaun
zeigt fantasievolle Schuhobjekte

Eine Ausstellung, die den Begriff "Schuh" in ganz neuen Zusammenhängen interpretiert, zeigt die Münsteraner Künstlerin Gilla Cardaun im Rahmen der Mettinger Kulturnacht ab dem 16.8.

Losgelöst von seiner Funktion als Schuh, gleichsam eine Metapher der mit ihm verbundenen Begriffe, zeigt die Künstlerin ihre Werke. Als Material verwendet sie zumeist Keramik, was schon von vornherein eine Verwendung in seiner ursprünglichen Funktion ausschließt, aber auch originale Schuhe werden verwendet.

Als Beispiele seien die beiden Objekte "Leichtfuß" und "gebändigt " gezeigt.

Während man an die gleichsam schwebende Bewegung einer Tänzerin erinnert wird, verstärkt die Künstlerin diesen Eindruck noch durch die Assoziation des dahinziehenden Bootes. Das Symbol der Leichtigkeit schlechthin, eine Feder, wird hier als Paddel eingesetzt.

Im Kontrast der Springerstiefel, Synonym für Aggressivität und Intoleranz, dem hier Paroli in Form eines Maulkorbes gezeigt wird.

Gilla Cardaun studierte zunächst an der Fachhochschule für Design in Münster, danach an der Kunstakademie. Es folgten Tätigkeiten als Dozentin der Jugendkunstschule Münster sowie zahlreiche Studienreisen und Ausstellungen. Neben den hier gezeigten Objekten befasst sie sich ebenso mit malerischen Ausdrucksmitteln.

Teilnahmebutton für alle Veranstaltungen der Kulturnacht: Gerbus 05452/973017, Touristinfo 05452/5413, Bücherwurm 05452/973011 zu 9 Euro.